Archiv der Kategorie 'Uncategorized'

18
Okt
09

Festplatten sicher und einfach löschen

Dieses Wochenende war es mal wieder soweit – Entrümpelung der Wohnung. Auch mein alter Rechner wurde nicht geschont und muss ausgemustert werden.

Da ich keine Lust habe, dass irgendwer noch meine Daten lesen oder irgendwelche Kiddies mit Data Recovery Tools aus Spaß meine Dokumente wiederherstellen, musste eine sichere Lösung her.

Ein reines Windows-Programm kommt leider nicht in Frage, da ich die gesamte Platte sicher löschen möchte und nicht nur eine andere Partition.

Nachdem ich eine Knoppix DVD ausprobierte und scheiterte, habe ich ein anderes Tool ausprobiert: DBAN – Darik’s Boot and Nuke:

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Das Tool unterstützt in der Version 1.0.7 folgende Löschmethoden:

  • dod – Löscht Daten nach dem DoD 5220.22-M Verfahren
  • dodshort – (Standard) Löscht Daten nach dem verkürzten DoD 5220.22-M Verfahren
  • ops – Löscht Daten nach dem RCMP TSSIT OPS-II Verfahren
  • gutmann – Löscht Daten nach der Gutmann-Methode
  • prng – Löscht Daten anhand der PRNG Stream Methode
  • quick – Einfache Methode, die einmal alle Daten überschreibt

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Ich habe mich für die dod-Methode entschieden. Bei meiner 160GB Festplatte hat es 15h gebraucht, bis diese gelöscht wurde.

Das Tool startet problemlos von der CD und durchsucht den Rechner nach vorhandenen Festplatten automatisch. Anschließend wird das Ergebnis der Suche aufgelistet und man kann die Festplatten auswählen. Hier habe ich nochmal einen Screenshot, den ich in VMWare nachgestellt habe:

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Über die Leertaste wird dann die VMware-Festplatte ausgewählt:

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Mit F10 startet dann der Löschvorgang:

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Hier gibts das Tool als ISO zum Download: http://www.dban.org/ (ca. 1MB)

Ich würde die Version 1.0.7 empfehlen. Die Version 2.0 blieb bei mir aus irgend einem Grund bei “PCIFS” nach Erkennung der USB-Geräte stehen.

10
Okt
09

Mein neuer Virenscanner: a-squared Anti-Malware

Vor ein paar Tagen habe ich einen neuen Virenscanner ausprobiert: A-SQUARED Anti-Malware. Nachdem ich jahrelang Avira Antivir vertraut habe, wollte ich mal etwas Neues probieren. In einigen Testberichten (1, 2 und 3) kam A-SQUARED Anti-Malware garnicht schlecht weg und so wollte ich ihm eine Chance geben.

A-SQUARED Anti-Malware setzt dabei auf zwei Scan-Engines. Eine davon ist die Ikarus-Scan-Engine (siehe http://www.ikarus.at/). Ein ähnliches Prinzip verfolgt auch das Produkt “Forefront Security” (http://www.microsoft.com/germany/forefront/default.mspx) von Microsoft, das allerdings mehr Scan-Engines lizenziert hat. Dafür kostet es allerdings auch mehr und ist vor allem für den Unternehmseinsatz gedacht.

Als ich das erste Mal davon gelesen habe, war mein Eindruck, dass das Scannen dann mindestens doppelt so langsam ist. Ich habe früher mal zwei Virenscanner gleichzeit auf einem System installiert. Das Ergebnis war dann ein nahezu unbedienbares System: On-Demand-Scanner 1 scannt die Datei von On-Demand-Scanner 2. On-Demand-Scanner 1 stellt fest, dass wieder ein Prozess auf die Datei zugreift und so weiter. Ergebnis: Die Scanner haben das System quasi mit sich selbst blockiert.

Security Center

Das Security Center vereinheitlicht die Bestandteile der Anti-Malware Suite:

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Da wird der aktuelle Sicherheitsstatus angezeigt: sind alle Updates installiert, ist der OnExecution Scanner aktiv, ist der Surf Schutz aktiv usw.

Scanner

Über das Sicherheitscenter kann via “PC Scannen” der Scanner manuell gestartet werden:

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Im Hintergrund ist der On Execution Scanner sowieso aktiv. Möchte man nun den ganzen Rechner nach möglichen Schädlingen scannen, nutzt man den Button “PC Scannen”.

Hier hat man nun die Auswahl zwischen “Schnelltest”, “Smart Scan”, “Detail Scan” und “Eigener Scan”. Auf einem recht frisch installierten System benötigt der “Detail Scan” ca. 30 Minuten.

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Zum Prüfen des Scanners habe ich mich mal auf einen standardisierten Test verlassen und zwar den von EICAR:

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Dort wird unter der Adresse http://www.eicar.org/anti_virus_test_file.htm ein Test-Virus zum Download angeboten, der von jedem aktuellen Virenscanner erkannt werden MUSS!

Das Herunterladen der Dateien funktioniert ohne Intervention von A-SQUARED Anti-Malware. Das verwunderte mich etwas, da ich von Avira oder Norton Antivirus gewohnt war, dass der Scanner “On Access” arbeitet. Beim Herunterladen der Datei würde der Download direkt abgebrochen.

Bei A-SQUARED Anti-Malware wird erst beim Ausführen der Datei gescannt und dann erst der Virus erkannt:

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Alternativ werden die Test-Viren auch beim Detail-Scan gefunden:

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HiJackFree

Neben einem Virenscanner beinhaltet das Paket auch ein Tool zum Aufspüren von HiJackern, Spyware, Adware usw.: HiJackFree

08 - HiJackFree

Ich kannte bisher HiJackThis von Trend Micro:

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HiJackFree ist eine durchaus ernstzunehmende Alternative. Bei HiJackThis öffnet sich das Online-Forum zu dem selektierten Eintrag über einen Doppelklick. In HiJackFree muss man etwas länger suchen, aber wird dann doch fündig:

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Und dann öffnet sich auch der Browser mit den Detail-Informationen, die ich wirklich gelungen finde:

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Fazit

Alles in allem bin ich mit A-SQUARED Anti-Malware sehr zufrieden. Das Update funktioniert tadellos im Hintergrund. Der Memory Footprint von ca. 25MB und die Prozessorauslastung ist für mich auf jeden Fall akzeptabel und stört nicht bei der Arbeit. Zudem ist die Oberfläche wirklich gelungen: ansprechend und einfach bedienbar. Ich kann euch nur empfehlen, ebenfalls das Tool mal auszuprobieren. Eine 30 Tage Testversion kann auf der Webseite des Herstellers Emsi Soft heruntergeladen werden:

http://www.emsisoft.de/de/software/antimalware/

Tipp: Normalerweise kostet die Lizenz 30€. Auf der Webseite von Winload habe ich ich es für 15€ gefunden: http://www.winload.de/download/105408/Sicherheit,Utilities/Antivirus/a-squared.Anti-Malware.4.5.0.1.html

26
Sep
09

Facebook Account wirklich löschen

Heute hab’ ich es getan – ich habe meinen Facebook Account endlich gelöscht. Meine bisherigen Anstrengungen haben nur dazu geführt, dass ich meinen Account deaktivieren konnte – jetzt endlich habe ich es geschafft – und Du kannst das auch ;-)

Das Löschen eines Facebook-Kontos ist garnicht so einfach wie man glaubt. In zahlreichen Foren beschwert man sich darüber, dass man es nur deaktivieren kann. Diese Erfahrung habe ich auch gesammelt:

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Deaktivieren ist aber nicht löschen – und ich will meine Daten löschen!

Also habe ich einige Zeit damit verbracht, eine Lösung für mein Problem zu finden. Hier ist sie:

1. Einloggen

2. Folgenden Link anklicken: http://www.facebook.com/help/contact.php%3Fshow_form=delete_account 

Facebook löschen

Facebook löschen - Sicherheitsabfrage 

Facebook löschen - 14Tage Karenzzeit 

3. 14 Tage lang nicht wieder bei Facebook anmelden

4. Account endlich gelöscht :-)

12
Jul
09

.NET Open Space Süd 2009 in Blaustein

Ich war dabei – beim .NET Open Space Süd 2009 bei Artiso. Zuerst einmal möchte ich den Organisatoren Thomas und Alex (und natürlich den Sponsoren!) für das gelungene Event danken! DANKE! Es hat wirklich Spaß gemacht und ich habe jede Menge gelernt.

Das Konzept – einige kannten es bereits aus Leipzig oder von ALT.NET aus England – war für mich neu: Jeder hatte die Möglichkeit, Themen seines Interesses auf jeweils ein Zettelchen zu schreiben und mit den Teilnehmern zu diskutieren. Anfangs konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, dass es funktioniert. Aber es tut es wirklich!

Nach einem Smalltalk bei einem Käffchen und einer Butterbrezel ging mein erste Session los: “SCRUM”. Dabei habe ich einen guten Überblick über die Technik bekommen und konnte mir das Pro und Kontra mit praxisrelevantem Hintergrund anhören. Nach einer Pause ging es weiter mit WCF. Die Nachmittagsrunde hat sich mit Inversion Of Control (IoC) und Dependency Injection (DI) beschäftigt. Der Albert hat sehr kompetent die Fragen der Interessierten beantwortet. Für mich war diese Technik relativ neu – ich hab sie zumindest noch nie in Action gesehen und konnte mir nicht wirklich was darunter vorstellen. (Auch wenn ich oft gehört hab: “Ja wie testet ihr denn?”)

Am zweiten Tag ging es los mit Testen von Anwendungen und der UI. Die kontroverse Diskussion war recht fruchtbar und ich habe einiges darüber gelernt, wie andere Entwickler und Organisationen mit dem Testen an sich umgehen. Danach ging es weiter mit Clean-Code-Development. Stefan Lieser hat einen kurzen Überblick über die Hintergründe und das Wertesystem gegeben – und mich überzeugt, auch ein Clean-Code-Developer zu werden ;-) .

Alles in Allem war es ein sehr gelungenes Event. Ich habe mich besonders gefreut, mal die Leutchen live und in Farbe zu sehen, deren Blogs ich regelmäßig lese :-)

Vielen vielen Dank nochmal für das coole Event. Das nächste Mal werde ich in Blaustein oder Ulm übernachten und die Party mitnehmen ;-)

Leider habe ich keine Kamera dabei gehabt, aber es wird bestimmt bald Bilder vom Event auf http://ulm.netopenspace.de/2009/ geben.

27
Jun
09

Windows 7 XP-Mode

Ich war gestern auf dem Microsoft TechDay zum Thema Windows 7 und Windows Server 2008 R2. Als eine Virtualisierungstechnologie wurde dabei der sogenannte “XP-Mode” unter Windows 7 vorgestellt. Dabei handelt es sich um Windows Virtual PC (ehemals Microsoft Virtual PC).

Damit wird es möglich, einzelne Programme unter einem anderen Betriebssystem (im Speziellen Windows XP SP3) auszuführen.

Installation

Schritt 1: Endbenutzer-Lizenzvertrag annehmen

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Schritt 2: Kennwort für das Image eingeben. Optional kann festgelegt werden, ob das Kennwort für die Anmeldung gespeichert wird und eine automatische Anmeldung vorgenommen werden soll.

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Schritt 3: Windows Updates einschalten

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Schritt 4: Warten .. warten .. warten .. bis der virtuelle Computer gestartet ist.
(Bei mir hat es etwa 10min. gedauert)

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Dann endlich startet der Rechner und meldet sich automatisch mit den in Schritt 2 angegebenen Credentials an:

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Durch ein Schließen des Fensters wird der virtuelle Rechner in den Ruhezustand versetzt:

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Nun findet man den Rechner im Profil des angemeldeten Benutzers wieder:

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Verfügbar machen von virtuellen Anwendungen im Startmenü

Nachdem Anwendungen installiert wurden, sind diese nicht immer automatisch in Windows 7 verfügbar.

Anwendungen müssen für alle Benutzer verfügbar sein. Bei mir hat es auch mal geholfen, wenn ich das Programm ans das Startmenü anhefte:

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Dann ist es auch unter Windows 7 verfügbar:

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Ich habe mal testweise den FireFox unter dem virtuellen WindowsXP installiert. Es startet sich wie ein ganz normales Programm und fügt sich als Fenster in die anderen Windows 7 Fenster ein:

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Leider funktionieren diese netten Vorschauen nicht mehr. Hier ein Screenshot:

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Wenn man die virtuelle Maschine gestartet hat, kann man die virtuelle Anwendung nicht starten. Stattdessen wird folgende Meldung:

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Downloads

Mehr Informationen: http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/get-started.aspx
Download: http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/download.aspx

Windows Virtual PC ist etwa 4,6MB groß. Dieses Paket ist Voraussetzung für den virtuellen Modus.

Windows XP gibt es als Paket mit insgesamt 446MB.

23
Mai
09

Top 3 Entwickler-Tools

MSDN Deutschland veranstaltet eine Blog-Parade. Da will ich natürlich auch mitmachen. Allerdings habe auch ich mehr als 3 Lieblingstools zum Programmieren. Hier kommt nun die Top 3 meiner Entwickler-Tools:

Platz 1: Microsoft Visual Studio 2008
Visual Studio ist mein Top-Tool, weil ich mir ohne gar nicht vorstellen könnte, Software zu entwickeln :-)
Viele Tipps&Tricks findet man im Blog von Sara Ford: http://blogs.msdn.com/saraford/ Diese Tipps hat sie auch als Buch veröffentlicht (“251 Ways to Improve Your Productivity”).

Platz 2: JetBrains ReSharper
Früher, als ich noch mit Java entwickelte, war ich fasziniert von der Eclipse IDE. Tolle Refactoring-Funktionen, Quick-Fixes & Co. Der ReSharper bringt die lange vermissten Eclipse-Funktionen in Visual Studio. Muss man einfach haben!

Platz 3: JetBrains dotTrace
Unverzichtbares Tool (Profiler) zum Aufspüren von Performance-Engpässen. Klasse!

Da ich mit weitaus mehr Tools arbeite, möchte ich diese Liste nicht vorenthalten:

Platz 4: NUnit Framework
Framework zum Testen von .NET Anwendungen.

Platz 5: Ranorex
Ranorex ist ein Toolset zum automatisierten Testen von GUI-Applikationen. Es ist ein echt gelungenes Capture-And-Replay Tool.

Platz 6: vmware WorkStation
Zum Testen (und Debuggen!) des Projekts / der Anwendung auf unterschiedlichen Betriebssystemen. Echt Klasse!

Platz 7: JetBrains TeamCity
Sehr gelungener Build-Server für Continous Integration. Macht echt Spaß, damit zu arbeiten. Früher habe ich mit CruiseControl.NET gearbeitet. Die Konfiguration ist jedoch bei TeamCity viel schöner und einfacher.

Platz 8: Reflector
Muss man glaub ich nicht mehr erklären: Toller Disassembler und Assembly-Inspector mit zahlreichen Plugins.

Platz 9: Sparx Enterprise Architect
Design-Tool für UML-Diagramme & Co.

Platz 10: Notepad++
Schneller, komfortabler Editor. Sollte eigentlich jeder installiert haben :-)

Platz 11: WiX-Toolkit (Windows Installer XML)
Das erste OpenSource-Tool von Microsoft. Mittels XML-Definition werden MSI-Pakete inkl. Bootstrapper erzeugt. Hier gibt es ein sehr gutes Tutorial für den ersten Einstieg. Tipp: SharpDevelop bietet einen brauchbaren Editor für die UI.

Platz 12: SandCastle & SandCastle Help File Builder
Tool von Microsoft (Open Source) zum Generieren der Code-Dokumentation (beispielsweise im MSDN-Style).

Platz 13: NCover
Code-Coverage Tool. Sehr praktisches Tool zum Prüfen, ob die erstellten Tests den Code abdecken. Optional kann man auch auf PartCover (Open Source) setzen; allerdings ist es etwas unkomfortabler.

Platz 14: StyleCop & FxCop
Diese Tools analysieren den Code auf Best Practices, potentielle Sicherheitsprobleme usw. Die Regeln können auch selbst erweitert werden. Super Sache!

Platz 15: VisualSVN
Integration von Subversion in Visual Studio. Zeigt, welche Dateien sich geändert haben, Diff-Funktionalität direkt aus Visual Studio heraus, …
Sehr empfehlenswert!
BTW: Die Entwickler stellen kostenlos einen einfach zu konfigurierenden SVN-Server zur Verfügung (Visual SVN Server)

11
Jun
08

Office Live Workspace: Problem bei der Installation des Add-Ins

Ich habe mich vor einer Weile bei der Beta-Version vom Office Live Workspace angemeldet. Dort kann man seine Office-Dokumente archivieren, verteilen und betrachten. Leider ist es – im Gegensatz zu Google Text & Tabellen – nicht möglich, die Texte online zu bearbeiten :-(

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http://office.live.com

Nun habe ich auf der Webseite gesehen, dass man sich ein Plugin für Office installieren kann, mit dem man direkt mit Office Live Workspace kommunizieren kann:

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Nachdem ich die Setup.exe gestartet habe, erhalte ich folgende Fehlermeldung:

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Das Hotfix for Office KB941637 konnte nicht installiert werden:

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Ich setze hier seit Kurzem ein x64-Vista Ultimate Edition mit Office 2007 Professional ein.

Auf dem Logfile konnte ich entnehmen, dass die Installation mit dem Exitcode 17031 („Process exited with code 17031″) beendet wurde.

Nach kurzem Googeln habe ich festgestellt, dass es ein Problem mit der Web Authoring Component vom Visual Studio 2008 das Problem ist! Wenn man dieses deinstalliert, sollte es funktionieren:

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Danach startet man die Setup.exe vom Office Live Update (die hat man oben bereits von der Office Live Workspace Seite heruntergeladen):

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Jetzt funktioniert auch die Installation des Add-Ins:

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So sieht das Add-In dann in beispielsweise PowerPoint aus:

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Es kommen zwei neue Menüpunkte hinzu: „Von Office Live aus öffnen“ und „In Office Live speichern“.

 

Scheinbar wird gerade an einer Lösung gearbeitet. Doch bisher ist davon nichts zu spüren, denn das Problem ist bereits seit Wochen bekannt …

22
Mär
08

NetBeans 6.1 Beta ist veröffentlicht!

Heute bekam ich eine E-Mail von Sun, in der die neue Version von NetBeans 6.1 als Beta angekündigt wurde. Es gibt zwar einen Blog-Contest für diese neue Version, doch die Jury-Mitglieder verstehen leider die deutsche Sprache nicht.

Trotzdem möchte ich meine ersten Eindrücke hier kurz festhalten. Mein Fokus liegt vor allem auf der Entwicklung mobiler Anwendungen für J2ME.

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Als erstes ist mir der neue Flow-Designer für J2ME-Applikationen aufgefallen:

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Damit ist es nun noch einfach möglich, sich die gewünschte Oberfläche und die entsprechenden Aufrufreihenfolgen der Fenster zu konfigurieren.

Neu ist auch, dass es jetzt einen Startpunkt „Mobile Device“ gibt, bei dem man auch den Eintrittspunkt der Anwendung flexibel nutzen kann. Je nachdem ob das Programm zum ersten Mal gestartet wurde oder fortgesetzt wird:

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Eine sehr gelungene Erweiterung ist die Möglichkeit, eine eigene Methode anzugegeben, die bei der Ausführung einer Aktion (z.B. Klick auf OK) ausgeführt wird.

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Vorher musste man den Code zwischen die ActionListener quetschen. Mit der neuen Variante kann man dagegen den Code besser strukturieren.

Ein weiteres interessantes Feature ist die Kennzeichnung der Methoden im Editor, die beispielsweise von einem Interface implementiert werden:

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Somit weiß man gleich, welchen „Ursprung“ die Methode hat. Mit einem Klick auf das „I“ wird dann die jeweilige Interface-Datei geöffnet (vorausgesetzt, der Quellcode liegt vor).

Ein weiteres nettes Feature ist die Hervorhebung der Verwendungsstellen von beispielsweise Variablen:

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Hier ist beispielsweise die Variable „command“ und ihre Verwendung im Code hervorgehoben. Dies hilft wirklich sehr beim Verstehen von beispielsweise fremden Code.

Der integrierte „Analyzer“ zeigt ungenutze Schaltflächen, sowie Kompatibilitätsprobleme mit dem gewünschten Device Profile (MIDP)

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Auch die Palette verfügbarer GUI Elemente wurde erweitert. Es gibt nun auch Login Screens, File Browser uvm.:

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Leider ist die Integration von Subversion nicht wirklich gut gelungen. Der Support von Subversion ist nicht Build-in und man muss im Plugin erst die Commandline-Version von svn installieren:

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Erst dann kann man auf das Repository zugreifen:

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Fazit

Mir gefällt NetBeans 6.1 als Entwicklungsumgebung schon ziemlich gut. Für die Entwicklung mobiler Software auf Java-Basis kenne ich momentan keine bessere Software. Mit eclipse & co. habe ich noch keine so guten Erfahrungen gesammelt!

Download

Downloaden kann man die Beta-Version wie immer kostenfrei unter folgender URL:

NetBeans IDE 6.1 Beta Download (http://download.netbeans.org/netbeans/6.1/beta/)

22
Mär
08

Krypton Toolkit: Windows Forms-Bilbiothek mit Office 2007 Look&Feel kostenlos

Heute möchte ich einmal die kostenlose Windows Forms-Bibliothek „Krypton Toolkit“ vorstellen.

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Auf der Webseite von ComponentFactory kann man – unter Preisgabe der E-Mail-Adresse – das Krypton Toolkit (ca. 21MB) downloaden.

Neben der im Downloadumfang enthaltenen Dokumentation gibt es für den schnellen Einstieg auch ein paar aufgezeichnete Screencasts: http://www.componentfactory.com/screencasts.php#toolkit

Nach der Installation des Toolkits werden drei neue Projekttypen für .NET 2.0 hinzugefügt:

Krypton Form Project, Krypton Ribbon Form Project und Krypton ToolStrip Form Project

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Die Toolbar enthält nun zusätzlich eine Krypton-Gruppe:

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Beispiel 1: Anlegen eines neuen Krypton Form Projekts

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Das neue Krypton Form Project legt eine neue Form im Stil von Office 2007 mit dem Blue-Theme an. Das Handling der einzelnen Controls ist ganz normal wie das üblicher Windows Forms Controls.

Das gesamte Look&Feel kann über den Krypton Manager umgeschaltet werden:

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Jedes Control hat zusätzlich die Möglichkeit, ein anderes Look&Feel darzustellen.

Als recht innovatives Control würde ich das Krypton Header-Control und das Krypton HeaderGroup Control hervorheben. Damit ist es möglich, Überschriften und Unterschriften für Teile einer Form zu definieren. Somit kann man beispielsweise Dialoge optisch etwas aufpeppen.

Der Source-Code für die Bibliothek ist ebenfalls erhältlich – allerdings nur gegen ein Entgelt von 99,-$. Das Toolkit selbst kostet aber nix und kann auch für kommerzielle Zwecke eingesetzt werden.

Leider ist bei der Bibliothek kein Ribbon-Control direkt dabei. Man muss es eigenständig für 149,-$ erwerben.

Bei der installierten Version ist leider nicht so leicht ersichtlich, wo die Grenzen der freien Version liegen. Dies stellt man erst fest, wenn man ein Control verwenden möchte, für das man zahlen müsste. Beispielsweise wollte ich den Krypton Navigator ausprobieren, da erschien eine Eingabebox für den Lizenzschlüssel:

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Ähnliches passiert auch beim Ribbon Control:

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Alles in allem ist das Toolkit wirklich prima designed und für „normale“ Zwecke zu dem Preis umschlagbar. Auf jeden Fall sollte man das Toolkit mal ausprobieren und prüfen, ob es für die eigenen Anforderungen ausreichend ist :-)

Hier nochmal die Links

Krypton Toolkit Homepage: http://www.componentfactory.com/products.php#toolkit

Download des Toolkits: http://www.componentfactory.com/ –> Auf der Startseite gibts ein Eingabeformular für die E-Mail-Adresse. Dort muss man sich kurz registrieren und bekommt den Download-Link zugeschickt.

24
Feb
08

Wie man gegen (Telefon-)Abzocke vorgehen kann

Zwischen den Weihnachtsfeiertagen bekam ich einen Anruf von „Unbekannt“. Eine Ansage erzählte mir etwas über einen Gewinn bis zu 3000€, der mir notariell bestätigt würde.

Ich müsse nur die Nummer 0900/3010201 (für 1,99€/Minute) anrufen, und den weiteren Anweisungen folgen.

Daraufhin habe ich im Internet recherchiert und auf der Webseite der Bundesnetzagentur BNetzA(früher: Bundesregulierungsbehörde für Post und Telekommunikation (RegTP)) den Besitzer der Nummer ermittelt:
events4u
Harald Buttinger

Friedensstrasse 8/2
5020 Salzburg

OESTERREICH

Bei meinen Recherchen im Internet bin ich auf der Webseite Abgemahnt.de auf einige Beiträge zu dem oben genannten Herrn Buttinger gestoßen:
http://www.abgemahnt.com/?p=83
http://www.abgemahnt.com/?p=73

Dort habe ich auch gelesen, dass man die BNetzA informieren sollte, um solche Abzocke-Rufnummern zeitnah abschalten zu lassen.

Ok, was habe ich gemacht: Eine E-Mail am 30.12.2007 an rufnummernmissbrauch@bnetza.de geschickt. Am 10. Januar 2008 habe ich bereits eine Antwort bekommen:

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„Ihre E-Mail ist bei der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen eingegangen und wird unter dem Zeichen »Dort21-M xxxxxxxxxxxxx« geführt. Bitte geben Sie bei Rückfragen stets dieses Zeichen an.
Bitte haben Sie Verständnis, dass eine weitergehende Beantwortung Ihres Schreibens wegen der gegebenenfalls erforderlichen Ermittlungsarbeit unter Umständen noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.
Für Rückfragen oder für weitere Fragen im Zusammenhang mit Rufnummernmissbrauch stehen Ihnen unsere Mitarbeiter unter der unten genannten Rufnummer gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Bundesnetzagentur
Tel.: (02 91)99 55-2 06
E-Mail: mailto:
rufnummernmissbrauch@bnetza.de

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Wow! Das ging ja schnell!

Schon am 31. Januar 2008 bekam ich dann die E-Mail, dass die Nummer gesperrt wurde und dass eine Abrechnung nicht mehr rechts wäre:

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„wir können Ihnen mitteilen, dass die Rufnummer 0900 3 010 201, die im Netz der Firma First Communication GmbH, Lyoner Str. 15, 60528 Frankfurt, geschaltet war, bereits am 25.01.08 abgeschaltet worden ist.

Dem Netzbetreiber wurde ebenfalls untersagt, für Verbindungen über die o.a. Rufnummer, vom 24.12.07 ab, eine Rechnungslegung vorzunehmen oder vornehmen zu lassen sowie diesbezügliche Gelder zu inkassieren.

Bitte melden Sie sich, wenn nach dem o.a. Zeitpunkt diese Gespräche trotzdem auf Ihrer nächsten Telefonrechnung erscheinen sollten und schicken Sie uns eine Kopie der betreffenden Rechnung mit, aus der der Zeitpunkt des Anrufs und die Rufnummer erkennbar sind.

Rufnummerninhaber und Nutzer der Rufnummer ist die Firma Events4u, Harald Buttinger, Friedensstr. 8/2, A-5020 Salzburg

Wir hoffen, Ihnen damit weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Bundesnetzagentur

E-Mail: mailto: rufnummernmissbrauch@bnetza.de

http://www.bundesnetzagentur.de

fon 0291/9955-206

fax 0291/9955-180

Bundesnetzagentur

Außenstelle

MeschedePostfach 11 51

59851 Meschede“

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Also unbedingt merken: Wenn ein unbekannter Anrufer mit dubiosen Gewinnspielen lockt, sollte man umgehend die Bundesnetzagentur informieren. Nur so kann man sich gegen diese Schwindler wehren!

Supi! Endlich mal eine Behörde, die Etwas für uns tut :-)