In den Räumlichkeiten der IHK Karlsrunde fand heute der erste Tag der “parallel 2012″ statt, einer Konferenz, die sich mit Parallel-Computing auseinander setzt.
Autor Archive für Ralf Abramowitsch
Konferenz: parallel 2012
Vor einigen Jahren bin ich auf das “WiX”-Projekt (WiX = Windows Installer XML) von Rob Mensching aufmerksam geworden. Dabei handelt es sich um ein Open Source Projekt von Microsoft (sogar das erste!), mithilfe dessen man via XML-Beschreibung eine MSI Installationsdatenbasis erzeugen kann.
Nachdem ich zahlreiche Tutorials wie beispielsweise DAS WiX Tutorial von Gabor Tramontana durchgearbeitet habe, konnte ich erstmals brauchbare MSI-Dateien erzeugen. In meiner Abteilung habe ich das Projekt dann publik gemacht und mittlerweile setzen alle Produkte meiner Abteilung WiX zum Erzeugen von Installationspaketen ein.
Das Buch “WiX: A Developer’s Guide to Windows Installer XML” von Nick Ramirez habe ich als Vorbereitung auf einen Vortrag zu dem Thema durchgelesen. Meiner Meinung nach ist es sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.
Das erste Kapitel “Getting Started” gibt einen kurzen Einblick in das WiX Toolset und erklärt grob die XML-Elemente und deren Bedeutung. Am Ende des ersten Kapitels ist man bereits in der Lage, einen Installer zu erstellen. Es werden alle dafür notwendigen Schritte erklärt.
Ab Kapitel zwei “Creating Files und Directories” geht’s dann wirklich in die Tiefe. Es wird erklärt, die Dateien und Verzeichnisse in Komponenten verpackt und in Features gruppiert werden. Zudem gibt es Kniffe, wie große Mengen an Dateien effizient in XML referenziert werden können – Stichwort “Heat” (Heat ist ein “Harvester Tool” aus dem WiX Toolset, das aus dem Dateisystem XML generiert).
Kapitel drei “Putting Properties and AppSearch to Work” erklärt erst einmal, was Properties sind – nämlich Variablen und wie diese befüllt und referenziert werden. In zweiten Teil wird das Thema AppSearch (also Suche nach Dateien, Verzeichnissen, RegistryKeys, installierten Komponenten, ..) detailliert und wie jeder Abschnitt ausführlich mit XML-Codebeispielen erklärt.
Startbedingungen sind Thema in Kapitel 4: “Improving Control with Launch Conditions”. Beispiel: Mein Programm installiert eine .NET Assembly. Hier wird gezeigt, wie ich prüfen kann, ob und welches .NET Framework auf dem Zielrechner installiert ist.
Ein wirklich komplexes Thema, die Installationsreihenfolge, ist Thema von Kapitel 5: “Understanding the Installation Sequence”. Dabei wird sowohl auf die UI-Sequenzen (nicht zu verwechseln mit Dialogen und Wizards) als auch auf die Execution Sequences eingegangen. Custom Actions, also das Ansprechen von externen DLLs, EXE-Dateien, das Ausführen von JScript und VBScript-Code, runden das Kapitel ab.
Kapitel 6, 7 und 8 drehen sich um das rudimentäre Erstellen von Benutzerschnittstellen, Dialogen usw. Dabei wird unter anderem auf vorgefertigte Dialog-Sequenzen als auch auf die einzelnen Controls eingegangen.
Schade, dass der Autor hier nützliche Tools verschweigt, mit denen man die UI deutlich komfortabler erstellen kann. Ich möchte hier ein Tool nennen: SharpDevelop von ic#Code. Es ist mit Abstand das beste Open Source-Tool für diese Aufgabe.
Kapitel 9 erklärt noch einmal alle Tools, sowie deren Benutzung auf der Kommandozeile. Das ist aber in der Regel unnötig, denn das Votive Projekt, das die Integration des Toolsets in Visual Studio mitbringt, ist für die meisten Fälle vollkommen ausreichend. Aber ok, schlecht ist es nicht.
Kapitel 10 “Accessing the Windows Registry” erklärt wie Registry Keys sowohl gesetzt als auch gelöscht werden können.
Lokalisierung ist Inhalt des Kapitels 12: “Localizing Your Installer”. Hier wird erklärt, wie ein Installationspaket mehrsprachig gemacht werden kann.
Kapitel 13 behandelt wieder ein ziemlich komplexes Thema: “Upgrading and Patching” – Welche Update-Typen gibt es? Was ist bei welchem Typ zu beachten?
Ein Kapitel, das ich vermisst habe, sind Bootstrapper. Beispiel: Eine Setup.exe, die die Voraussetzungen auf dem Zielsystem prüft und ggf. Software nachinstalliert. Visual Studio selbst bietet schon zahlreiche Bootstrapper-Pakete beispielsweise für das .NET Framework, die Visual C++ 20xx Runtimes, SQL Server, etc. an.
Alles in Allem bin ich aber zufrieden mit dem Buch. Es enthält viele Code-Schnipsel in XML-Form abgedruckt, sodass es sehr praxisnah die Thematik behandelt. Als Schulnote wurde ich eine 2 vergeben.
Wer sich allerdings mehr für Windows Installer im Allgemeinen interessiert, dem würde ich eher das Buch “Inside Windows Installer 4.5” von Andreas Kerl empfehlen. Ein Kapitel aus diesem Buch behandelt ebenfalls das Windows Installer XML Toolset.
Am 28. Mai 2010 war ich auf der dotnet cologne 2010 in Köln. Das Programm war wirklich abwechslungsreich und sehr interessant.
Das Event fand im Holiday Inn in Köln statt. Die Organisation war wirklich klasse! Ich bin ja morgens gegen 4.50Uhr zuhause gestartet, um dann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und der Bahn nach Köln zu fahren.
Nach Ankunft im Holiday Inn konnte ich mich mit einem köstlichen Frühstück und Kaffee stärken. Genau das, was ich brauchte!
Los gings bei mir mit der Session “Give Your Application a Triple Boost with Windows 7, Microsoft .NET 4.0, and Intel Multi-core” vom Rami Radi von Intel. Neben den Folien zu Prozessorarchitekturen und Multi-Core-Programmierung von Intel zeigte er an einem Irrgarten-Programm(“Maze”) wie man mithilfe von vTune Performance-Bottlenecks auffinden kann.
Anschließend kam dann der sehr unterhaltsame Vortrag von Dariusz Parys zum Thema “Windows Workflow 4.0”. Endlich weiß ich auch, wofür man den WF-Designer brauchen kann.
Der Vortrag “Von 0 auf MSBuild 4.0 in 45 Minuten” von Thorsten Hans gab einen Überblick über MSBuild 4.0. Besonders interessant waren für mich die Neuerungen in MSBuild 4.0, die er wirklich sehr anschaulich an Beispielen gezeigt hat. Supi!
In der Lunch-Session “TypeMock Isolator, Mock-Framework für Brownfield und mehr” von Stefan Lieser habe ich doch tatsächlich eine TypeMock Isolator-Lizenz gewonnen. Yeah!
Darüber hab ich mich natürlich riesig gefreut!
Der Vortrag “Debugging in Deep mit VS2010 und WinDbg” von Gregor Biswanger war für mich etwas enttäuschend. An sich war er schon gut gemacht. Er hat auch Beispiele usw. gezeigt, doch irgendwie hatte ich mir mehr erhofft. Vielleicht lag es auch daran, dass ich das Buch “Debugging .NET Applications” von John Robbins gelesen hab und schon viele der Tipps & Tricks kannte.
Ein weiteres Highlight war für mich die Session “Parallelprogrammierung mit der TPL” von Bernd Marquard. Wahnsinn, was da alles mit .NET 4.0 bezüglich Parallelisierung geht! Wirklich toll gemacht!
Den Abschluss machte die Session “Managed Extensibility Framework (MEF)” von Christoph Wille, seines Zeichens Entwickler von #develop, einer Open Source Entwicklungsumgebung für .NET. Das war für mich eine Spur zu heftig, sodass ich nicht immer folgen konnte.
An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei den Organisatoren für das tolle Event bedanken. Es hat wirklich Spaß gemacht und ich freue mich schon auf das nächste Jahr.
Hier sind noch ein paar Bilder von Event:
Weitere Fotos vom Event: http://blog.typemock.com/2010/06/dotnet-cologne-2010-winners.html
MSDN Blog-Parade: Windows Azure
Ich habe gerade im Blog von Peter Kirchner gesehen, dass die msdn-BlogParade in die zweite Runde geht (Danke für den Erinnerungspost
)
Beim letzten Mal ging es um Entwicklungshelferlein. Jeder konnte seine Top 3 Entwicklertools aufzählen.
Thema dieses Mal sind Ideen rund um Windows Azure. Auf dem Initial-Post wurde schon das Projekt “Group Policy Search” vorgestellt: http://gps.cloudapp.net/
Mein Vorschlag wäre eine Fuhrparkverwaltung. Das bedeutet, dass Firmen ihre Fahrzeuge über eine Cloud-App verwalten können (Fahrzeugdaten erfassen, sich an Wartungsintervalle erinnern lassen, …). Beispielsweise können die Benutzer der Fuhrparkverwaltung nachsehen, welche Fahrzeuge frei sind und diese buchen (z.B. über Outlook).
Ein Fahrtenbuch erfasst alle Fahrten, die der Fahrer mit dem Fahrzeug macht. Über den integrierten GPS-Empfänger im Windows Phone kann über eine spezielle App das Fahrtenbuch vereinfacht werden. Der Benutzer muss nun nur noch Fahrtbeginn und Fahrtende, Fahrtzweck usw. eintragen und die zurückgelegte Strecke wird von der Mobile App eingetragen und in der Azure App gespeichert.
Ebenfalls können Betriebsmittel (z.B. Benzin/Diesel nach dem Tanken, Öl, …) erfasst werden.
Der Fuhrparkmanager weiß somit immer über den aktuellen Stand der Fahrzeuge Bescheid, auch wenn diese unterwegs sind.
Mitte Februar hatte ich Geburtstag und das Buch “Der leidenschaftliche Programmierer” von Chad Fowler geschenkt bekommen.
Das Buch ist echt Klasse! Chad Fowler, eigentlich Musiker, hat es in der Welt der Software-Entwicklung weit gebracht. Seine Erfahrungen und Tipps sind in dem Buch beschrieben.
Es geht in dem Buch um die Weiterentwicklung persönlicher Fähigkeiten als Entwickler. Die Karriere sollte man sehen wie ein Produkt, das man entwickelt. Wie sieht es mit der Marktauswahl für das Produkt aus? In welche Programmiersprachen sollte ich investieren und in welche nicht? Letztere Frage wird im Probekapitel (http://www.it-fachportal.de/5885) angesprochen.
Man soll sich einfach nicht mit dem Mittelmaß zufrieden geben! Nur wer das beste anstrebt, erreicht auch das beste.
Fazit
Das Buch macht Lust auf mehr! Es liest sich einfach und flüssig und besteht aus 54 kleinen Kapiteln, die mit Übungen das “Gelernte” umsetzen lassen oder zum Nachdenken anregen.
Ich möchte aus Dariusz Aufruf folgen und schreiben, was ich vor 10 Jahren so getrieben hab.
Vor 10 Jahren habe ich meine Bundeswehrzeit hinter mich gebracht. Die Zeit zwischen Studium und Bund habe ich damit verbracht, Visual Basic 6 zu programmieren.
Ich hatte damals die Idee, ein Programm zur Registrierung von Webseiten in Suchmaschinen zu schreiben. Damals konnte man sein Taschengeld als “Webdesigner” oder “Webmaster” noch aufbessern. HTML war damals eben voll angesagt:
Heute hingegen kann man kaum jemanden hinterm Ofen damit hervorlocken. Ich brauchte also ein Tool, mit dem ich die Webseiten meiner Kunden in Suchmaschinen bekannt machte. Konkurrenzprodukte wie HelloEngines oder Promoware gibt’s sogar heute noch. Aber in Zeiten von google und bing .. wer braucht dann noch so Tools?
Ein früher Entwicklungsstand meines Tools “Suchmaschinen-Autopilot” sah so aus:
Jaja .. das Thema Quellcodeverwaltung war damals auch was dolles .. meist hab’ ich mit ZIP-Dateien die jeweiligen Arbeitsstände weggesichert. Backups wurden damals auf ZIP-Laufwerke gemacht! Hab meinen Paps gebeten, mal das alte ZIP-Laufwerk rauszukramen und per Parallelport an den alten Rechner zu verbinden. Per TeamViewer (sehr empfehlenswert!) hab ich dann die Daten ausgelesen und violá .. hier ist ein Teil des (Spaghetti-)Codes in VB (leider ohne Syntax Highlight):
Private Sub Start_Button_Click()
If Label70.Caption = “Offline. Bitte stellen Sie eine Dfü-Verbindung zum Internet her!” Then
MsgBox “Bitte stellen Sie zuerst eine DFÜ-Verbindung zum Server her!”, vbCritical, “Wichtiger Hinweis!”
ElseIf WebSite_Titel.Text = “” Then
MsgBox “Bitte geben Sie den Titel der WebSite an”, vbCritical, “Fehler”
ElseIf WebSite_URL.Text = “” Then
MsgBox “Bitte geben Sie die URL der WebSite an”, vbCritical, “Fehler”
ElseIf WebSite_Beschreibung_kurz.Text = “” Then
MsgBox “Bitte geben Sie eine Kurzbeschreibung Ihrer Homepage ein!”, vbCritical, “Fehler”
ElseIf WebSite_Beschreibung_lang.Text = “” Then
MsgBox “Bitte geben die eine ausführliche Beschreibung Ihrer WebSite an!”, vbCritical, “Fehler”
ElseIf Sprache.Text = “” Then
MsgBox “Bitte wählen Sie die Sprache Ihrer WebSite aus!”, vbCritical, “Fehler”
ElseIf Frames.Text = “” Then
MsgBox “Bitte geben Sie an, ob Ihre WebSite Frames verwendet!”, vbCritical, “Fehler”
ElseIf Javascript.Text = “” Then
MsgBox “Bitte geben Sie an, ob Ihre WebSite JavaScript beinhaltet!”, vbCritical, “Fehler”
ElseIf K.Text = “” Then
MsgBox “Bitte wählen Sie eine Kategorie aus, die Ihrer WebSite entspricht”, vbCritical, “Fehler”
ElseIf WebMaster_Name.Text = “” Then
MsgBox “Bitte geben Sie den Namen des Webmasters an!”, vbCritical, “Fehler”
ElseIf WebMaster_EMAIL = “” Then
MsgBox “Bitte geben Sie die e-Mail-Adresse des Webmasters an!”, vbCritical, “Fehler”
ElseIf WebMaster_Passwort = “” Then
MsgBox “Bitte geben Sie das Passwort des Webmaster für Suchmaschinen ein (frei wählbar)”, vbCritical, “Fehler”
ElseIf Firma_Name = “” Then
MsgBox “Bitte geben Sie den Firmennamen ein”, vbCritical, “Fehler”
ElseIf Firma_Straße.Text = “” Then
MsgBox “Bitte geben Sie die Straße, in der die Firmen ihren Sitz hat, an!”, vbCritical, “Fehler”
ElseIf Firma_Nr = “” Then
MsgBox “Bitte geben Sie die Hausnummer an”, vbCritical, “Fehler”
ElseIf Firma_Ort = “” Then
MsgBox “Bitte geben Sie den Ort an, in der die Firma ihren Sitz hat, an!”, vbCritical, “Fehler”
ElseIf Firma_Telefon = “” Then
MsgBox “Bitte geben Sie die Telefonnummer der Firma ein!”, vbCritical, “Fehler”
ElseIf Firma_EMAIL = “” Then
MsgBox “Bitte geben Sie die e-mail-adresse der Firma an”, vbCritical, “Fehler”
ElseIf Land = “” Then
MsgBox “Bitte geben Sie das Land an, für die Ihre WebSite gemacht ist!”, vbCritical, “Fehler”
Else
TAB1.Visible = False
TAB2.Visible = False
TAB3.Visible = False
TAB4.Visible = True
‘Abfrage, ob bereits eine Eintragung vorgenommen wurde
If OK.ListCount = 0 Then
AutoAnmeldung.Show
End If
End If
End Sub
In mühevoller Kleinarbeit habe ich dann die Anmeldeseiten der Suchmaschinen studiert und jede einzeln hart kodiert ins Programm aufgenommen. Was für ne Arbeit! Objektorientierung war damals auch noch kein Thema (gab’s das überhaupt schon
). Ich habe mich immer gewundert, was die Leute denn mit diesen Klassenmodulen wollten. Komisches Zeug.
Heute habe ich mir WISO 2010 Professional gekauft. Ich habe vorher die Version 2009 verwendet. Doch als ich diese nicht mehr verwenden konnte, weil ich sie ein Jahr eingesetzt habe, hab ich mich doch tatsächlich die neue Version gekauft.
Von WISO-Software aus dem Hause Buhl war ich nicht wirklich überzeugt. Ich habe mal mit WISO Buchhalter gearbeitet. Das Tool ist mehr abgestürzt als gelaufen…
Heute habe ich es dann gewagt, eine Update-Installation zu starten – mit folgendem Fehler:
Nun ja .. was ist da schief gelaufen?
Letztendlich wird die Installation mit folgender Fehlermeldung beendet:
Error 1603: Schwerwiegender Fehler bei der Installation. Und jetzt?
Ich werde dann mal den buhl-Support kontaktieren …
Dieses Wochenende war es mal wieder soweit – Entrümpelung der Wohnung. Auch mein alter Rechner wurde nicht geschont und muss ausgemustert werden.
Da ich keine Lust habe, dass irgendwer noch meine Daten lesen oder irgendwelche Kiddies mit Data Recovery Tools aus Spaß meine Dokumente wiederherstellen, musste eine sichere Lösung her.
Ein reines Windows-Programm kommt leider nicht in Frage, da ich die gesamte Platte sicher löschen möchte und nicht nur eine andere Partition.
Nachdem ich eine Knoppix DVD ausprobierte und scheiterte, habe ich ein anderes Tool ausprobiert: DBAN – Darik’s Boot and Nuke:
Das Tool unterstützt in der Version 1.0.7 folgende Löschmethoden:
- dod – Löscht Daten nach dem DoD 5220.22-M Verfahren
- dodshort – (Standard) Löscht Daten nach dem verkürzten DoD 5220.22-M Verfahren
- ops – Löscht Daten nach dem RCMP TSSIT OPS-II Verfahren
- gutmann – Löscht Daten nach der Gutmann-Methode
- prng – Löscht Daten anhand der PRNG Stream Methode
- quick – Einfache Methode, die einmal alle Daten überschreibt
Ich habe mich für die dod-Methode entschieden. Bei meiner 160GB Festplatte hat es 15h gebraucht, bis diese gelöscht wurde.
Das Tool startet problemlos von der CD und durchsucht den Rechner nach vorhandenen Festplatten automatisch. Anschließend wird das Ergebnis der Suche aufgelistet und man kann die Festplatten auswählen. Hier habe ich nochmal einen Screenshot, den ich in VMWare nachgestellt habe:
Über die Leertaste wird dann die VMware-Festplatte ausgewählt:
Mit F10 startet dann der Löschvorgang:
Hier gibts das Tool als ISO zum Download: http://www.dban.org/ (ca. 1MB)
Ich würde die Version 1.0.7 empfehlen. Die Version 2.0 blieb bei mir aus irgend einem Grund bei “PCIFS” nach Erkennung der USB-Geräte stehen.
Vor ein paar Tagen habe ich einen neuen Virenscanner ausprobiert: A-SQUARED Anti-Malware. Nachdem ich jahrelang Avira Antivir vertraut habe, wollte ich mal etwas Neues probieren. In einigen Testberichten (1, 2 und 3) kam A-SQUARED Anti-Malware garnicht schlecht weg und so wollte ich ihm eine Chance geben.
A-SQUARED Anti-Malware setzt dabei auf zwei Scan-Engines. Eine davon ist die Ikarus-Scan-Engine (siehe http://www.ikarus.at/). Ein ähnliches Prinzip verfolgt auch das Produkt “Forefront Security” (http://www.microsoft.com/germany/forefront/default.mspx) von Microsoft, das allerdings mehr Scan-Engines lizenziert hat. Dafür kostet es allerdings auch mehr und ist vor allem für den Unternehmseinsatz gedacht.
Als ich das erste Mal davon gelesen habe, war mein Eindruck, dass das Scannen dann mindestens doppelt so langsam ist. Ich habe früher mal zwei Virenscanner gleichzeit auf einem System installiert. Das Ergebnis war dann ein nahezu unbedienbares System: On-Demand-Scanner 1 scannt die Datei von On-Demand-Scanner 2. On-Demand-Scanner 1 stellt fest, dass wieder ein Prozess auf die Datei zugreift und so weiter. Ergebnis: Die Scanner haben das System quasi mit sich selbst blockiert.
Security Center
Das Security Center vereinheitlicht die Bestandteile der Anti-Malware Suite:
Da wird der aktuelle Sicherheitsstatus angezeigt: sind alle Updates installiert, ist der OnExecution Scanner aktiv, ist der Surf Schutz aktiv usw.
Scanner
Über das Sicherheitscenter kann via “PC Scannen” der Scanner manuell gestartet werden:
Im Hintergrund ist der On Execution Scanner sowieso aktiv. Möchte man nun den ganzen Rechner nach möglichen Schädlingen scannen, nutzt man den Button “PC Scannen”.
Hier hat man nun die Auswahl zwischen “Schnelltest”, “Smart Scan”, “Detail Scan” und “Eigener Scan”. Auf einem recht frisch installierten System benötigt der “Detail Scan” ca. 30 Minuten.
Zum Prüfen des Scanners habe ich mich mal auf einen standardisierten Test verlassen und zwar den von EICAR:
Dort wird unter der Adresse http://www.eicar.org/anti_virus_test_file.htm ein Test-Virus zum Download angeboten, der von jedem aktuellen Virenscanner erkannt werden MUSS!
Das Herunterladen der Dateien funktioniert ohne Intervention von A-SQUARED Anti-Malware. Das verwunderte mich etwas, da ich von Avira oder Norton Antivirus gewohnt war, dass der Scanner “On Access” arbeitet. Beim Herunterladen der Datei würde der Download direkt abgebrochen.
Bei A-SQUARED Anti-Malware wird erst beim Ausführen der Datei gescannt und dann erst der Virus erkannt:
Alternativ werden die Test-Viren auch beim Detail-Scan gefunden:
HiJackFree
Neben einem Virenscanner beinhaltet das Paket auch ein Tool zum Aufspüren von HiJackern, Spyware, Adware usw.: HiJackFree
Ich kannte bisher HiJackThis von Trend Micro:
HiJackFree ist eine durchaus ernstzunehmende Alternative. Bei HiJackThis öffnet sich das Online-Forum zu dem selektierten Eintrag über einen Doppelklick. In HiJackFree muss man etwas länger suchen, aber wird dann doch fündig:
Und dann öffnet sich auch der Browser mit den Detail-Informationen, die ich wirklich gelungen finde:
Fazit
Alles in allem bin ich mit A-SQUARED Anti-Malware sehr zufrieden. Das Update funktioniert tadellos im Hintergrund. Der Memory Footprint von ca. 25MB und die Prozessorauslastung ist für mich auf jeden Fall akzeptabel und stört nicht bei der Arbeit. Zudem ist die Oberfläche wirklich gelungen: ansprechend und einfach bedienbar. Ich kann euch nur empfehlen, ebenfalls das Tool mal auszuprobieren. Eine 30 Tage Testversion kann auf der Webseite des Herstellers Emsi Soft heruntergeladen werden:
http://www.emsisoft.de/de/software/antimalware/
Tipp: Normalerweise kostet die Lizenz 30€. Auf der Webseite von Winload habe ich ich es für 15€ gefunden: http://www.winload.de/download/105408/Sicherheit,Utilities/Antivirus/a-squared.Anti-Malware.4.5.0.1.html
Heute hab’ ich es getan – ich habe meinen Facebook Account endlich gelöscht. Meine bisherigen Anstrengungen haben nur dazu geführt, dass ich meinen Account deaktivieren konnte – jetzt endlich habe ich es geschafft – und Du kannst das auch
Das Löschen eines Facebook-Kontos ist garnicht so einfach wie man glaubt. In zahlreichen Foren beschwert man sich darüber, dass man es nur deaktivieren kann. Diese Erfahrung habe ich auch gesammelt:
Deaktivieren ist aber nicht löschen – und ich will meine Daten löschen!
Also habe ich einige Zeit damit verbracht, eine Lösung für mein Problem zu finden. Hier ist sie:
1. Einloggen
2. Folgenden Link anklicken: http://www.facebook.com/help/contact.php%3Fshow_form=delete_account
3. 14 Tage lang nicht wieder bei Facebook anmelden
4. Account endlich gelöscht